Liebe dich selbst –  warum Selbstliebe so wichtig ist

Um ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen, brauchen wir vor allem eines: Liebe. Sich selbst lieben wird dabei oft übersehen.

Meistens denken wir bei unserem Bedürfnis nach Liebe erstmal an die, die wir von anderen geschenkt bekommen und nicht an die, die wir uns selbst geben. Dabei gehen beide Hand in Hand. Und mehr noch: Sich selbst lieben ist die Voraussetzung dafür, Liebe annehmen zu können.
Wenn wir uns selbst nur wenig oder nur bestimmte Seiten von uns lieben, dann können wir uns nur schwer vorstellen, wie viel Liebe von anderen wir verdienen. Und auch unsere Fähigkeit Liebe überhaupt annehmen zu können, ist dadurch begrenzt: „Wie kann diese Person mich lieben, obwohl ich so … bin?“

Sich selbst lieben: Selbstliebe lernen heißt lieben lernen

Wenn wir uns selbst nicht lieben, ist auch unsere Fähigkeit, andere zu lieben, eingeschränkt. Denn wenn wir uns selbst als nur teilweise liebenswert ansehen, dann haben wir auch nur teilweise Liebe zu verschenken. Liebe wird zur Mangelware: Wenn ich zu viel gebe, ist nichts mehr für mich selbst da. Fangen wir also bei uns selbst an.

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Sich selbst lieben fällt schwer – Wieso ist das so?

Selbstliebe klingt für viele undenkbar. Oder irgendwie falsch und egoistisch. Dabei geht es gar nicht darum, sich selbst ausschließlich großartig zu finden und selbstverliebt in den Spiegel zu sehen. Es geht darum, dass wir uns mit all unseren Stärken und Schwächen als liebenswert empfinden. Und das ist nicht arrogant, sondern unser gutes Recht.
Bei anderen fällt uns das Lieben oft leichter. Ein:e Freund:in, die leicht eifersüchtig reagiert, hat vielleicht in der Vergangenheit Enttäuschungen erlebt. Da wir zu ihr eine gewissen Distanz haben, sehen wir das als irgendwie logisch und nicht weiter schlimm an. Zu uns selbst haben wir diesen Abstand nicht und deshalb fällt es uns schwer zu verstehen und zu akzeptieren, warum wir „so“ sind.
Je subtiler sich unsere Vergangenheit auf unsere Gegenwart auswirkt, desto weniger bewusst sind uns diese Muster. Ein Blick auf unsere Herkunft hilft dabei, unser Verhalten als natürliche Reaktionen zu sehen und Frieden mit ihnen zu schließen.

Sich selbst lieben ist erlernbar!

Ja! Zum Glück kann man Selbstliebe tatsächlich lernen. Unsere Gedanken sind ebenso formbar, wie unser Verhalten. Der erste Schritt zum Erlernen ist, zu verstehen wer wir sind, und weshalb wir zu genau dieser Person geworden sind. Dabei helfen uns (gute) Fragen. 
Denn unsere vermeintlichen Fehler und Macken sind nicht vom Himmel gefallen. Wer betrogen wurde, wird vielleicht eifersüchtig und misstrauisch. Wer früher Ärger für Missgeschicke bekommen hat, reagiert vielleicht extrem sensibel auf kritische Worte. 

Selbstliebe lernen – Durch gezielte Fragen sich selbst verstehen

Wie würdest du deine Erziehung im Hinblick auf den heutigen Wissensstand zum Thema „richtige Erziehung“ bewerten? Wurde vielleicht ein “zu großes” Selbstwertgefühl mit Arroganz verwechselt? Wie hat deine Erziehung deine Persönlichkeit beeinflusst? Oder: Was waren die Gründe für deine Berufswahl? Würdest du dich heute wieder so entscheiden?

All das und mehr möchten wir mit dir in der Self-Love Edition ergründen. Sie schenkt dir wertvolle Zeit für dich und hilft dir dabei, die wichtigste Beziehung in deinem Leben zu stärken: die zu dir selbst. Ergründe deine Vergangenheit, reflektiere dein Hier und Jetzt und definiere deine Zukunft. Die Fragen helfen dir, dich besser zu verstehen und zu erkennen, was dich glücklich macht. Außerdem haben wir sogenannte “Wegweiser” Karten integriert. Auf ihnen sind Selbstliebe-Übungen mit konkreten praktischen Ideen – denn auch Selbstliebe will geübt sein.

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Sich selbst lieben lernen


1 Kommentare

Vielen Dank für Ihre schönen Gedankenanstöße zur Selbstliebe. Für uns war es ein harter Weg, bis wir es schafften, uns selbst zu lieben. Und manchmal ist es heute noch in manchen Situationen eine Herausforderung.

Aber die Eigenliebe ist unabdingbar um zu überleben. Das haben wir immer wieder erfahren. Es war für uns nicht leicht – für jeden Einzelnen von uns – es zu schaffen, uns selbst zu mögen. Besonders in unseren jüngeren Jahren und am Anfang unserer Beziehung.

Sich selbst zu mögen geht ja vielleicht noch. Aber sich selbst zu lieben ist nochmal eine Steigerung. Die Selbstliebe zu erringen gleicht einem Sieg bei einem Marathonlauf.

Wer jetzt denkt, Selbstliebe hätte etwas mit Egoismus oder Narzissmus zu tun, der liegt falsch. Für uns ging es darum, uns selbst mit allen Mängeln und Nachteilen zu aktzeptieren. Das ist heute besonders schwer, wenn dir von den Medien vorgegaukelt wird, wie du aussehen musst oder was du besitzen musst, um ein toller Typ zu sein.

Dabei geht es gar nicht darum. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es wichtig ist, mit sich selbst gut auszukommen. Uns gelang das immer besser, als wir im Laufe der Zeit lernten, mit uns selbst nicht zu streng zu sein. Je älter man wird, umso mehr lernt man sich kennen. Man weiß im Laufe der Zeit, was einem gut tut und was man lieber lassen sollte.

Natürlich schlägt man immer wieder gern einmal über die Strenge, trinkt ein Gläschen zu viel oder ist durch zuviel Arbeit viel zu gestresst. Aber im Großen und Ganzen haben wir heute gelernt, auf uns selbst zu schauen und rechtzeitig stop zu sagen, wenn wir einerseits über die Strenge schlagen oder andererseits zu streng zu uns selbst sind.

Es geht doch im Leben darum, sich selbst so gut kennenzulernen und sich mit sich selbst auch ein Stück zu versöhnen und sich so anzunehmen, wie man eben ist. Das bedeutet nicht, dass man noch Verbesserungsversuche machen kann. Aber sich daran aufarbeiten sollte man nicht.

Gerd und Christine Spranger

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"Echt verrückt was man noch alles über seine Freunde lernen kann und wie kurzweilig so ein Abend wird!"

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